... mein erster Gedanke, als dieses Album das erste Mal bei mir lief:
Ein angenehm warmer Tag,
gemütlich im Garten sitzen, Grillen und mit Jonathan zusammen sitzen und über Musik unterhalten. Dazu diese sehr angenehme
Athmosphäre durch die Musik - wie im richtigen Leben ... leider klappt das nicht, von Deutschland nach Boston, Massachusetts ist
es weit weg und mein Englisch - nee, das reicht leider nicht ;-)
Somit muss eben die Musik am Schreibtisch und der nette Kontakt
zu Jonathan Coe genügen. Die Musik bringt die Stimmung.
Ja, so kommen von ganz alleine die Gedanken, sofern einem die Musik erreicht.
Die Musik ist fast im Hintergrund gehalten, denn einen großen Anteil haben die Fieldrecordings, mit Vogelgezwitscher, überfliegenden Flugzeugen
und vielen weiteren natürlichen Nebengeräuschen.
Von der -Tower Street Day- gibt es noch mehrere Ausgaben, die Jonathan zu verschiedenen
Jahreszeiten aufgenommen hat. Die werde ich mir sicher noch mal ausführlicher anhören. Die diesjährige April-Ausgabe ist schonmal ein sehr schöner Start für die Reihe.
Sehr empfehlenswert :-)
Diese Geschichte, bzw. die Erfahrung mit diesem wohl sehr wichtigem und schönen Ort
von Jonathan kann ich gut nachvollziehen. Wenn man so oft an einem bestimmten Ort verbracht hat, Kindheitserinnerungen
wach werden und auch als Erwachsener die Fahrt an diesen Ort Pflichtprogramm ist - das muss eine starke Bindung sein.
Auch wenn ich diesen Ort natürlich nicht kenne, so kann ich mir jedoch ein gutes Bild machen, wenn ich nur diese schöne,
friedliche und meditative Musik höre. Und dazu noch das rauschen der Wellen - es ist eine traumhafte Vorstellung....
Die -Pemaquid Point- bietet genügend Kopfkinoqualität, um in diesen Ort einzutauchen. Ein friedliches Szenario,
welches sicher noch oft bei mir zu hören sein wird.
Einfach schön zu hören :-)
....und wieder eine musikalische Neuentdeckung, die mich sofort überzeugt!
-Kennebec Moon- nennt sich das Projekt des US-Amerikanes Jonathan Coe und die "Uninhabited Planet" ist sein Debutalbum,
welches bereits im Jahr 1987 erschienen ist. Die Musik trägt diesen typischen Charme der 80er Jahre in sich und bewegt sich im Wechsel
zwischen Ambient und melodischer EM.
Es ist interessant zu lesen, wie diese Musik entstanden ist - aus Eindrücken eines normalen Alltags,
wie etwa das beobachten eines Feuers, oder auch nur den Zustand des Einschlafens zwischen Traum und Aufwachphase. Zustände, die wir oft
erleben, geben die Inspiration zur Musik. Ich stelle mir die Umsetzung zur Musik jedoch als sehr schwierig vor, glaube jedoch, dass es
für die Musiker selbst recht einleuchtend ist.....oder?!
Aber ich möchte zurück zu dieser Musik kommen, die wie schon gesagt, den
Charm der 80er Jahre wiedergibt und vielleicht teilweise etwas "verspielt" klingt, was auch gut in diese Zeit passte.
Auf jeden Teil erreicht die Musik mich sofort, sie ist abwechslungsreich und bietet von meditativen Klängen bis hin zu schönen Melodien alles,
was gute Musik ausmacht!
Ein sehr schönes, empfehlenswertes Album :-)